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CEA non carrier Info
Die Firma Optigen in den
USA hat einen Gen Test entwickelt durch den CEA bei Collies
ausgeschlossen oder nachgewiesen werden kann. Dieser Test wird seit
Dezember 2004 angeboten. Informationen zum Test (in Englisch) finden
Sie auf der Seite der Firma Optigen. Die Adresse von Optigen und der
Link zur Webseite sind weiter unten angegeben.
Durch den Optigen Test wird festgestellt ob ein Hund CEA frei,
Träger oder Befallen ist. Wie bekannt ist kann bei Welpen deren
Augenuntersuchung CEA-frei ergibt nicht ausgeschlossen werden, dass
es sich um CEA Träger handelt. Außerdem gibt es ja auch noch die so
genannten 'go normals', Hunde die als Erwachsene keine CEA Symptome
zeigen, aber CEA befallen sind. In diesen Fällen, wo eine
herkömmliche Augenuntersuchung kein Ergebnis liefert, kann durch den
Gentest festgestellt werden ob es sich um CEA freie, Träger oder
befallene Tiere handelt.
Die untersuchten Tiere werden, je nach Testergebnis,
als "normal" oder "non carrier" (CEA frei), "carrier" (Träger) oder
"affected" (Befallen) bezeichnet.
Die folgende Tabelle
verdeutlicht die Vererbung von CEA.
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Elternteil 1
Genotype |
Elternteil 2 Genotype |
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Frei
(normal) |
Träger
(carrier) |
Befallen
(affected) |
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Frei
(normal) |
100% Frei |
50% Frei
50% Träger |
100% Träger |
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Träger
(carrier) |
50% Frei
50% Träger |
25% Frei
50% Träger
25% Befallen |
50% Träger;
50% Befallen |
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Befallen
(affected) |
100% Träger |
50% Träger
50% Befallen |
100% Befallen |
Augenheilkunde in der
Tierklinik
   
Das Auge ist auch für das Tier ein
wichtiges Sinnesorgan. Es bedarf eines speziellen Wissens und
besonderer Geräte, um die zahlreichen Augenerkrankungen der
verschiedenen Tierarten zu erkennen und zu behandeln. In unserer
Tierklinik besteht die Möglichkeit, Ihr Tier von Tierärzten
untersuchen zu lassen, die eine qualifizierte und geprüfte
langjährige Zusatzausbildung absolviert haben.
Da manche Augenerkrankung Ausdruck einer Allgemeinerkrankung sein
kann, werden bei Bedarf andere Fachtierärzte unserer Tierklinik in
die Behandlung mit eingebunden.
Nach ausführlicher Befragung der bisherigen Krankheitsgeschichte
werden die Augen des Tieres genauer untersucht. Dies umfasst die
Inspektion der vorderen Augenabschnitte von den Lidern und den
inneren Augenstrukturen der Pupille angefangen über die Linse bis
zur Netzhaut und den Sehnerven. Zur Inspektion der inneren
Augenabschnitte wird die Pupille in der Regel medikamentös weit
gestellt, wie dies auch beim Menschen üblich ist.
Erbliche Augenerkrankungen
Bei vielen Hunderassen gibt es rassetypische Augenerkrankungen, die
vererbt werden. Einige dieser Erkrankungen führen zur Erblindung des
Hundes und stellen für das Tier eine starke Beeinträchtigung der
Lebensqualität dar. Um die Ausbreitung der Augenerkrankungen zu
vermeiden, werden bei vielen Rassen jährliche Untersuchungen auf
erbliche Augenerkrankungen zur Zuchtzulassung verlangt. Da einige
Augenerkrankungen sich erst im Laufe des Lebens entwickeln, sind
nicht nur einmalige, sondern regelmäßige Kontrollen sinnvoll.
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Die Hunde-Netzhaut: links im gesunden
Auge, rechts
degenerierte Netzhaut (PRA). |
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Grauer Star (Katarakt)
Ein Grauer Star ist eine
ererbte oder erworbene Trübung der Linse, die je nach Ausmaß der Trübung
zur Erblindung des Tieres führen kann. Unbeachtet und unbehandelt kann
der Graue Star auch zu Entzündungen des inneren Auges mit nachfolgendem
Druckanstieg und Ausbildung eines Grünen Stars führen. Dies bedeutet oft
den Verlust des ganzen Auges. Zeitiges Handeln ist also entscheidend. Da
die medikamentöse Therapie meist keine dauerhafte Lösung darstellt,
sollte eine operative Entfernung der Linse, ggf. mit Implantation einer
Kunstlinse erwogen werden. Die Operation wird nur nach sorgfältiger
Vorauswahl der Patienten durchgeführt.
Grüner Star (Glaukom)
Als Glaukom bezeichnet man eine
Erhöhung des Augeninnendrucks. Symptome können Rötung, Trübung und
Schmerzhaftigkeit des Augapfels sein. Leichte Druckerhöhungen können anfänglich
unbemerkt bleiben. Wichtig ist unbedingt eine frühzeitige Untersuchung und
Messung des Augeninnendrucks mit Spezialinstrumenten, da die Sehfähigkeit durch
den hohen Druck schon nach kurzer Zeit eingeschränkt oder unwiederbringlich
verloren sein kann.
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Links: Die Tonometrie dient der
schmerzlosen Messung des Augeninnendrucks.
Rechts: Weite Pupille und gestaute Gefäße durch erhöhten Augeninnendruck |
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Quelle Tierklink- Bielefeld
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